Bridges of Goodness — im April und Mai 2026 — alle Veranstaltungen

Meditation und buddhistische Lehren in Kooperation mit dem Sarnath International Nyingma Institute (SINI)
Ein Meditationskurs, 3 Retreats — in Winterswijk und Köln, 2 Thementage, 3 Vorträge und ein Praxisabend werden angeleitet vom tibetischen Mönch und Meditationslehrer Khenpo Kunga Dakpa – fast immer live und online. Auf dieser Seite findest du alle Veranstaltungen.

Vier Wochen Meditation, Retreats, Workshops, Vorträge und Begegnung mit Khenpo Kunga Dakpa

Ab dem 20. April 2026 finden im Nyingma-Zentrum Köln eine Reihe von Veranstaltungen aus dem Bridges of Goodness-Programm des Sarnath International Nyingma Institutes (SINI) statt. Tarthang Tulku gründete das SINI mit dem Ziel, die Übertragung des Dharma (die buddhistische Lehre) in der Welt zu unterstützen. Ein besonderes Anliegen von SINI ist der Austausch zwischen Praktizierenden der traditionell klösterlichen Nyingma-Tradition und uns Praktizierenden aus dem Westen. Uns besucht der tibetische Mönch und Meditationslehrer Khenpo Kunga Dakpa – er kommt im dritten Jahr nach Europa und sein Besuch ist jedes Mal ein Highlight für unser Zentrum und alle Interessierten und Praktizierenden.

Meditation für das tägliche Leben — geleitet vom tibetischen Meditationslehrer Khenpo Kunga Dakpa — Bridges of Goodness

Begegnung zwischen tibetischen Mönchen und westlichen Interessierten

Im April und Mai besucht Khenpo Kunga Dakpa die Nyingma-Zentren in Amsterdam und Köln sowie das World Peace Stupa Retreat Center in Winterswijk. Khenpo-la wird Meditationskurse, Vorträge, Workshops und Retreats anleiten und sich mit Schülern, Mitarbeiterinnen und Sangha treffen. Khenpo-la wird auf Englisch unterrichten; bei Bedarf wird ins Deutsche übersetzt. Willkommen zurück, Khenpo Kunga Dakpa! 

Antworten auf gegenwärtige Herausforderungen unseres Lebens finden

Das Bridges-of-Goodness-Programm ist in der buddhistischen Lehre verwurzelt und bietet neue Perspektiven auf die ständigen Veränderungen und Herausforderungen des Lebens. Auf unserem Lebensweg sind Veränderungen in unsere täglichen Erfahrungen eingewoben. Genährt von den Weisheitslehren des Buddha greift das Bridges-of-Goodness-Programm unsere gegenwärtigen Herausforderungen auf und beleuchtet sie auf vielfältige Weise.

Der Kontakt zwischen den westlichen Nyingmazentren und der klösterlichen Nyingma-Tradition ist dem Gründer unseres Zentrums, Thartang Tulku, eine Herzensangelegenheit. Das Programm wird dabei ganz im Zeichen von Meditation, Ritual und Kunsthandwerk, der Buddhistischen Symbolik und Ikonografie und der Erforschung der buddhistischen Lehre als spirituelle Übungswege stehen. 

Bridges of Goodness — 4 Wochen intensiv meditieren

In den Meditationskurs kannst du jederzeit einsteigen – auch wenn du den Start verpasst hast.

 

— mit Khenpo Kunga Dagpa 
— 20. April bis 15. Mai 2025 (späterer Einstieg möglich)
— live & online
 

Diese Meditationspraxis — geleitet vom tibetischen Meditationslehrer Khenpo Kunga Dakpa – bietet einen Weg, mit sich und anderen in Verbindung zu treten. Sie öffnet den Weg zur inneren Zuflucht, der Stille und Weite, die jedem von uns innewohnt und darauf wartet, entdeckt und erforscht zu werden. 

Lasse dich auf tägliche Meditation und Reflexion ein und entdecke die Natur deines wahren Selbst. Ganz gleich, ob du eine beständige Meditationsroutine aufbauen oder deine derzeitige Praxis vertiefen möchtest, diese einmonatige Meditationspraxis bietet eine besondere Gelegenheit, in die Erfahrung der Entspannung von Körper, Sprache und Geist einzutauchen und sich im natürlichen Zustand des Seins zu verwurzeln.

Unterrichtssprache: Englisch


Das Mandala der 5 Buddhas — Wochenendretreat in Köln & online

— 15. bis 17. Mai 2026

— mit Khenpo Kunga Dakpa

 

Join us for a weekend retreat with Khenpo Kunga Dakpa, focused on cultivating aspiring Bodhichitta: the Mind of Enlightenment. This weekend is based on chapter 1 and 3 of Shantideva’s 8th-century text, The Way of the Bodhisattva. It is a foundational Mahayana Buddhist text.
This weekend also marks the start of the 10 day retreat The Path of the Bodhisattva.

“All those who are unhappy in the world are so as a result of their desire for their own happiness.

All those who are happy in the world are so as a result of their desire for the happiness of others.“

Śāntideva, A Guide to the Bodhisattva Way of Life 


Workshops und Vorträge und ein Ritualabend — live & online & kostenlos

In den Bridges of Goodness-Wochen kannst du Tagesworkshops und Vorträge besuchen – viele kostenlos. Wir bearbeiten spannende Themen. 

Tonglen — mit sich selbst und anderen Frieden schließen — Workshop

— Samstag, 9. Mai 2026, 10 bis 18 Uhr (mit Pausen)

— live im Nyingma Zentrum & online 

— mit Khenpo Kunga Dakpa

 

Tonglen lernen und üben — Tonglen ist eine kraftvolle Meditationspraxis aus dem tibetischen Buddhismus, in der wir lernen, uns dem Leid nicht abzuwenden, sondern ihm mit Mitgefühl zu begegnen. Anstatt Schwierigkeiten wegzuschieben, üben wir, sie bewusst einzuatmen – und mit dem Ausatmen Freundlichkeit, Erleichterung und Heilung zu senden. Schritt für Schritt weitet sich so unser Herz: vom mitfühlenden Umgang mit uns selbst hin zu Menschen in unserem Umfeld und schließlich zu allen Wesen. Khenpo Kunga Dakpa leitet schrittweise die Tonglen-Meditationen an: mit sich selbst beginnen, den Kreis auf andere ausweiten. WIr machen Übungen zum Umgang mit schwierigen Emotionen, Überforderung und Hilflosigkeit. Es ist Raum für Fragen, Austausch und Reflexion.

 


Die Grüne Tara — der weibliche Buddha des tätigen Mitgefühls — Workshop

— Sonntag, 10. Mai 2026, 10 bis 18 Uhr

— live im Nyingma Zentrum & online

— mit Khenpo Kunga Dakpa

 

Lass dich durch die Symbolik der grünen Tara inspirieren. Am Sonntag, 10. Mai, laden wir zu einem Praxistag zur Grünen Tara ein – der weiblichen Buddha-Gestalt, die im tibetischen Buddhismus als aktives Mitgefühl verehrt wird. In vielen Mahayana‑Traditionen gilt die Grüne Tara als schnelle Beschützerin, die uns hilft, Ängste, Hindernisse und innere Blockaden zu überwinden und mutig Schritte in unserem Leben zu gehen. 

Gemeinsam mit Khenpo Kunga Dakpa erkunden wir, wie wir mit der Grünen Tara arbeiten können – als Symbol, als Meditationsgestalt und als Inspiration für unser eigenes mitfühlendes Handeln im Alltag.


Buddhistische Antworten auf Herausforderungen unserer Zeit — vom Umgang mit starken Emotionen — Vortag & Austausch

— Dienstag, 5. Mai 2026, 19 bis 20.30 Uhr

— live im Nyingma Zentrum & online & kostenlos

— mit Khenpo Kunga Dakpa

Viele Menschen erleben die Gegenwart als belastend: Kriege, Krisen, Klimawandel, Gesundheitsrisiken, Informationsflut, politische Extreme – dazu die eigenen Sorgen im Alltag. Oft bleiben wir mit Verunsicherung, Ohnmacht oder Wut allein und fragen uns, was ein authentisch buddhistischer Weg in dieser Situation sein könnte um uns sicher durch diese Zeiten zu geleiten. 

An diesem Abend spricht Khenpo Kunga Dakpa aus der Sicht der buddhistischen Lehre darüber, wie wir mit überwältigenden Emotionen umgehen können, die durch Nachrichten, soziale Medien und persönliche Erfahrungen ausgelöst werden – ohne zu verharmlosen, aber auch ohne uns innerlich zu verlieren.

 


Sterben ... und was dann? — Vortag & Austausch

— Mittwoch, 6. Mai von 19 Uhr bis 20.30 Uhr

— live im Nyingma Zentrum & online & kostenlos

— mit Khenpo Kunga Dakpa

 

Buddhistische Vorstellungen vom Tod – was kann ich für mich daraus lernen? Für viele Menschen ist der Tod ein Thema, das sie lieber wegschieben – und das doch immer wieder leise anklopft: beim Älterwerden, in Krankheit, in Nachrichten über Krieg und Katastrophen oder beim Verlust von Menschen, die wir lieben. In unseren westlich geprägten Gesellschaften neigen wir dazu, diesen letzten Lebensabschnitt so lange wie möglich zu verdrängen, bis er ganz persönlich und konkret wird. In der buddhistischen Tradition wird hingegen immer wieder betont, wie hilfreich es sein kann, sich früh und bewusst mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen. So stellt sich ganz natürlich die Frage: Warum könnte es heilsam sein, schon jetzt mit dem Thema Sterben in Kontakt zu kommen?


Leben ohne Schuldgefühle — Schuld und Reue im Buddhismus

— Mittwoch, 13. Mai 2026 von 19 bis 20.30 Uhr

— live im Nyingma Zentrum & online & kostenlos

— mit Khenpo Kunga Dakpa

Viele Menschen kennen das Gefühl, „nicht richtig“ zu sein: Aus Familiengeschichten, falsch verstandener Religion, strengen Glaubenssätzen oder inneren Stimmen, die uns immer wieder sagen, dass wir versagt haben. Schuldgefühle können uns über Jahre begleiten – auch dann, wenn sich die konkrete Situation längst verändert hat. Sie engen das Herz ein, lassen wenig Raum für Lebendigkeit und erschweren echte Verantwortung, weil wir innerlich mehr mit Selbstanklage beschäftigt sind als mit heilsamen Schritten nach vorn. Khenpo Kunga Dakpa lädt dazu ein, diese Erfahrung aus buddhistischer Sicht zu betrachten. In der buddhistischen Tradition gilt Scham nicht als etwas, das uns klein macht, sondern – in ihrer gesunden Form – als innere Achtsamkeit: Ich spüre, dass mein Handeln nicht zu meinen Werten passt oder Menschen verletzt hat, und möchte daraus lernen. Scham beschreibt eine Art inneren Kompass, der uns aufrichtig macht und Entwicklung ermöglicht. Aus Scham entsteht dabei Reue, der Wunsch sich so zu verändern, dass sein eigenes Handeln besser zu seinen höchsten Werten passt.  


Die Kraft der Rituale — ein Praxisabend

— Donnerstag, 14. Mai 2026 von 19 bis 20.30 Uhr

— live im Nyingma Zentrum & online & kostenlos

— mit Khenpo Kunga Dakpa

 

Kerzen anzünden, Rauch von Weihrauch, Mantren im Hintergrund – viele Menschen spüren intuitiv, dass Rituale etwas „öffnen“, was mit Worten allein schwer erreichbar ist. Gleichzeitig fragen sich manche: Braucht es im Buddhismus überhaupt Rituale, oder geht es nicht nur um Meditation und Einsicht? Der Ritualabend mit Khenpo Kunga Dakpa gibt Einblick, warum Rituale nicht nur in der Nyingma‑Tradition eine so wichtige Rolle spielen. Rituale binden den ganzen Körper und alle Sinne ein und verbinden uns mit heilsamen Emotionen, die so einen größeren Einfluß auf unser Leben bekommen. Im Vortrag erklärt Khenpo, wie buddhistische Rituale helfen können, Herz und Geist auszurichten, Mitgefühl zu vertiefen und den Alltag mit einer größeren Verbundenheit zu durchdringen – ohne dabei in Äußerlichkeiten stecken zu bleiben.  

Im zweiten Teil des Abends werden wir gemeinsam ein Lichtopfer (Light Offering) praktizieren. Schritt für Schritt werden wir durch die Zeremonie geführt, sodass auch Menschen ohne Vorerfahrung gut teilhaben können.


Kulturprogramm und persönliche Begegnungen

Für alle, die sich dem Nyngma-Institut Köln näher verbunden fühlen oder die näheren Kontakt zur Nyingma-Tradition suchen gibt es noch die Möglichkeit der Teilnahme am Kultur- und Begegnungsprogramm während des Besuchs. Hier wird es Konzertbesuche, Besuche im Phantasialand, sowie Möglichkeiten zu Spaziergängen mit Kunga Dakpa in der Umgebung geben. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit an den gemeinsamen Essenszeiten teilzunehmen. Bitte meldet euch dazu im Zentrum, ob zu den Terminen (Essen, Kultur- und Begegnungsprogramm) noch Plätze frei sind. 

Kosten & Anmeldung

Der Meditationskurs, die Retreats und die Tages-Workshops sind kostenpflichtig. Diese Veranstaltungen sind einzeln buchbar. Zu allen weiteren Veranstaltungen meldest du dich an. Alle weiteren Veranstaltungen sind kostenfrei. Gerne kannst du etwas spenden. Wie du dich sich anmeldest, erfährst du auf den verlinkten Seiten.

Bridges of Goodness — Gesamtpreis für alle Angebote mit Khenpo Kunga Dakpa

Alle Retreats, Meditationskurse, Tagesveranstaltungen und Vorträge sind einzeln buchbar. Wenn du Interesse an einem Gesamtpreis hast für alle Angebote mit Khenpo Kunga Dakpa, schreib uns bitte eine E-Mail an [email protected] – nutz gerne den Button.

Khenpo Kunga Dakpa

Khenpo Kunga Dakpa wurde 1979 geboren und begann seine akademische Laufbahn im Alter von 19 Jahren am Ngagyur Nyingma College, der Mindrolling Monastic University in Nordindien. Neun Jahre lang vertiefte er sich in ein gründliches Studium, diente drei Jahre lang als Assistenzdozent und später als Seniordozent, Assistenzredakteur, Sekretär und Vizepräsident der Mindrolling Monastic University. Im Februar 2018 wurde ihm der Titel eines Khenpo verliehen. Seine Hingabe bei der Verbreitung des Dharma entspringt einer echten Leidenschaft für die Lehren. Sein Schwerpunkt liegt auf der Lehre über „geistige Realitäten“. Besonders wichtig ist ihm die  Übersetzung buddhistischer Texte aus dem Tibetischen ins Englische, mit dem Ziel, die zeitlose Weisheit des Dharma einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Khenpo Kunga Dakpa hat im Sarnath International Nyingma Institut (SINI) studiert. Er hat sich dort systematisch darauf vorbereitet, die europäische Kultur kennen zu lernen und in Europa zu lehren. 2024 war er erstmalig in Köln und Amsterdam. Mittlerweile ist er Lehrender im Building Bridges Team des SINI. 

Was meinen Sie mit „Goodness“ in „Bridges of Goodness"?

„Bei SINI hoffen wir, innovative Wege zu finden, um das Anliegen der buddhistischen Lehre zu unterstützen, indem wir kulturelle Unterschiede überwinden und den altruistischen Wunsch wecken, allen Wesen zu helfen. Wir glauben, dass wir so wirklich Brücken der Herzensgüte bauen können, die uns nicht nur geografisch und kulturell verbinden, sondern auch die Kluft zwischen dem, was „traditionell“ und dem, was „modern“ ist, überbrücken."


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